Anmerkung nur für Kenner von Laws of Form (Georg Spencer-Brown)

Bei diesem Gedankenexperiment benutze ich die Methode von Hinweis (Indikation) und Betrachtung. Dabei handelt es sich um die selbe Methode mit der das Indikationenkalkül “Laws of Form” durchgeführt wird. Es geht dabei um die Lenkung der Aufmerksamkeit. Der Beobachter jedoch, der diesen Hinweisen folgt, kann selbst beurteilen, wohin ihn das führt. Niklas Luhmann hat sich durch seine "kreative" Lesensart von “Laws of Form” inspirieren lassen und Teilkonzepte in seine Systemtheorie eingebaut (Boris Hennig, Thomas Hölscher).

So ziehe ich es auch vor, mich von “Laws of Form” NUR inspirieren zu lassen und habe meine eigene Unterscheidungs-Logik entwickelt - siehe nächstes Kapitel "Begriffliche Abgrenzungen und die drei Unterscheidungsdimensionen von Nichtwissen". Ziel war es, eine einfache Unterscheidungs-Logik für den Themenbereich Nichtwissen für Nicht-Wissenschafter anbieten zu können. Dabei halte ich absichtlich Georg Spencer-Brown mit seinen genialen “Laws of Forms” im Nichtwissen der Leser. Denn der Lernweg zum Aufbau des Wissens über re-entry und seine Besonderheiten halte ich für Nicht-Wissenschaftler für zu zeitintensiv, im Verhältnis zu dem möglichen Vorteil, der sich daraus ergeben könnte. Des Weiteren halte ich die Syntaktik von “Laws of Form” für zu limitierend für eine produktive Unterscheidungs-Logik für den Themenbereich Nichtwissen. Ich ziehe eine Abkürzung vor und schlage eine eigene Unterscheidungs-Logik speziell für das Thema Nichtwissen vor. Dies hat meiner Meinung nach mehrere Vorteile. Wie jeder bin ich frei, beliebige Unterscheidungen vorzuschlagen und Sie sind frei, diesen Unterscheidungen zu folgen und selbst zu beurteilen, ob das Denken mit diesen Unterscheidungen Ihnen einen Vorteil bringt. Viel Spaß am nächsten Kapitel über die drei Unterscheidungsdimensionen von Nichtwissen.